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I'm sorry.

Freitag (2.Januar.2009)

War ich wohl doch zu müde um noch irgendwas zu posten. Nichtmal einen Satz habe ich hinbekommen. Hm. Ich hatte von Donnerstag auf Freitag einen seltsam eigenartigen Traum. Ich verstehe ihn nicht wirklich und weiß auch nicht, inwiefern er sich bewahrheiten wird..

Ich ging die Straße entlang. Es war kalt. An den bunten? Häusern klebten teilweise richtig dicke Eiszapfen. Es war dunkel. Der Himmel bedeckte den vollen, runden Mond. Laternen erhellten den Gehweg auf dem ich immer weiter ging und plötzlich sah ich tanzende, glückliche Menschen auf der Straße. Auf der Straße? Ja. Dann ging ich weiter und da war ein Mann, ein dunkelgekleideter Mann. Er verkaufte Spiegel. Ich schaute in 4 davon und aus irgendeinem Grund fand ich mich wieder. Jeder Spiegel schien so eigenartig. Der erste gab mir Freude. Der zweite war wiederum negativ zu deuten, pure Trauer. Der Dritte brachte mich zum Nachdenken. Ich sah mich spielend in einem Sandkasten als ich klein war. Nur zu dumm, dass ich mich nicht mehr an meine Kindheit erinnern kann. Obwohl, doch. Aber bestimmt nicht daran. Der Vierte, hm. Hass. Für einen Moment war ich hellwach. Zumindest hatte ich das Gefühl. Als ich wieder einschlief, fiel ich in ein tiefes schwarzes Loch. Hände fassten mich und sagten, ich sollte mich für einen Spiegel entscheiden und dann war ich wach.

So ein purer Quatsch. Das ist doch krank. Und was das alles für einen Zusammenhang hat weiß ich auch nicht. Irgendwie fühle ich mich unwohl. Es geht mir nicht mehr aus dem Kopf und das obwohl ich es so gerne vergessen würde. Noch schlimmer allerdings find ich, dass ich das nicht verstehe. Es ergibt keinen Sinn. Tanzende Menschen. 4 Spiegel und Hände die mir sagen was ich zu machen habe? Schwachsinn. Haha. Vielleicht sollte ich mich therapieren lassen. Dann würd es mir mit Sicherheit besser gehen. Aber davon mal weg.

Heute also (Freitag) war ein relativ ruhiger Tag für meine Verhältnisse zu ruhig. Normalerweise höre ich irgendwelche Geräusche oder aber laute Musik von meinem Nachbar, der mich provokativ aus meinem Schlaf reißt. Aber nichts. Kein Staubsauger, kein Handy, keine Musik einfach nur Stille. Irgendwie habe ich sie genossen. Auch wenn ich teilweise den ganzen Tag am Pc verbracht habe. Es sind Ferien. Langweilige Ferien. Ich würde lieber wegfahren. Eine Freundin besuchen oder so. Aber ohne Geld geht das schlecht. Noch dazu sind da eine Mutter und ein nerviger Stiefvater im weg. Ja, obwohl ich 17 bin, behandeln sie mich wie eine 11 Jährige. Teilweise zum kotzen. Als ob ich nicht allein mit dem Zug fahren könnte.

Mir wurden heute komische Dinge gesagt. Sie bringen mich ebenfalls sehr zum Nachdenken. Vielleicht hängt das ja auch mit meinem Traum zusammen. Ich weiß es nicht. Ist ja auch egal. Meine Mutter fährt am Montag mal wieder für 2-3 Wochen auf irgendeine Geschäftsreise. Das heißt, ich werde mit meiner Schwester alleine sein, was mich allerdings jetzt schon beunruhigt, denn hätte ich ihr letztens beinahe, das erste Mal in meinem Leben eine verpasst und das schlimme ist, es tat mir nichtmal wirklich leid. Sie hätte es verdient gehabt und wenn wir alleine sind und sie mich provoziert, habe ich halt die Angst, dass ich mich nicht kontrollieren kann und aushole. Verdient hätte sie es, aber wert ist sie es nicht. Definitiv nicht.

Mittwoch geht es endlich wieder los. Schule. Scheiß Schule. Keine wirkliche Lust mehr drauf. Aber wahrscheinlich werde ich noch Ewigkeiten zur Schule gehen. Immerhin mag ich später mal Pädagogik studieren. Und da werde ich 6-8 Semester vor mir haben. Also eine lange Zeit noch zur Schule gehen. Bisher ist das jedoch nur ein Traum. Im Sommer wird sich herausstellen ob ich studieren kann oder eben nicht. Dann muss ich mit dem leben was ich habe. Aber wenn man für sein Ziel kämpft, sollte man auch das Glück haben es zu erreichen.

Sinnloses Gerede. Ich rede mir immer und immer wieder selbst ein, wie schön es sein könnte, endlich eine gewisse Nähe zulassen zu können und im selben Moment denke ich wieder negativ. Zu viel Leid. Das würde ich nicht auch noch ertragen können. Zumal die meisten Menschen doch eh nur an sich selbst denken. Man sieht es an meiner eigenen Familie. Kaum ein Wert, darüber etwas zu verlieren. Ich hasse sie einfach nur. Und ich glaube genau dieser Hass überträgt sich auf die teilweise total dumme und naive Menschheit. Nun, aber genug zum Freitag, denke ich.
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Samstag. Ein kalter Tag. Es hat geschneit. Es sah wunderschön aus. Ich liebe Schnee, sehr sogar. Nur dumm, dass er nicht lange liegen geblieben ist. Denn dafür war wahrscheinlich der Boden zu feucht. Irgendwie habe ich Angst. Gewaltige Angst. Dieser Traum reißt mich ins pure Verderben. Ich denke an nichts anderes. Versuche mich mit Lesen oder Fern schauen davon abzulenken aber es geht nicht. Er scheint mich zu verfolgen. Egal wohin. Seltsames Geschehen. Heute als ich die Straße entlang ging fand ich mich in meinem Traum wieder. Nur dass dort keine tanzenden Menschen waren sondern ein voller Markt. Wie ich den Markt hasse. Diese Menge an Menschen, die sich um ein letztes Brötchen oder ein letztes Kleidungsstück kloppen, weil sie wahrlich zu spät sind. Dieses Lästern über irgendwelche Mitmenschen, weil sie vielleicht anders aussehen oder noch unbeholfen sind. Zum kotzen. Nieder damit. Dort hört man sie reden und da auch, aber wenn man selbst mal Opfer einer Lästeraktion wird, ist man arm dran. Thaha. Armes Deutschland. Obwohl ich in Deutschland lebe verachte ich es. Vorallem das Volk. Wie krank doch die meisten sind. Wie weh die meisten einem tuen können und vor allem, wie gewalttätig. Wie kann man zu 5 oder 6 nur einen kleinen Jungen verprügeln? Das ist erbärmlich. Einfach nur total lächerlich. Man sollte sie qualvoll leiden lassen. Ja, genau das sollte man. Wären viele gewalttätige nicht würde ich Deutschland vielleicht langsam nach und nach wieder akzeptieren. Meistens sind es ja Ausländer. Wäre die Mauer doch nur stehen geblieben, dann würde es sowas nicht geben. Haaaaaaaass.

Ich habe mich mit einer Freundin gestritten. Und das über mehrere Stunden. Irgendwie macht mich auch das fertig. Ich weiß nichtmal wieso ich sie angezickt habe. Ich wollte es doch gar nicht und habe es trotzdem getan. Sie ist die einzige die mich versteht, die mich an meinem 18 Geburtstag besuchen kommen wollte und ich war so dumm. Mh. Ich werde versuchen es irgendwie wieder gut zu machen. Auch wenn ich viel zu unkreativ für solche Dinge bin. Ich hoffe dass das wieder wird, denn sie ist mir verdammt wichtig, auch wenn ich es nie so sagen oder zeigen kann, wie ich wollen würde. Christina? Es tut mir leid. So unendlich...

Nunja. Da ich eigentlich wieder fast den ganzen Tag geschlafen habe, um genau zu sein von 13 Uhr bis 17 Uhr habe ich noch nicht viel erlebt. Morgens der Markt, Mittags der Streit und mal schauen was noch so kommt.
3.1.09 20:14
 


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A couple of years and I'm a silhouette.
My halo is broken now and I'm all that's left.
I hate to disappoint but it's the way things went.
I was bound to the things I did,
and after what was said,
tie up these loose ends.
These voices are calling me out.
I've got the solution.
You can feed me to something
that is leaving this doubt.

I'm losing hope -
There's a hole in my heart
that's been cut out of stone.
Cold comes cold goes
could you fill this hole?
Cause I can't do it alone

A couple of tears and I'm a broken mess.
The sadness has taken me far too deep in regret
so sing me a song about something good.
My heart's on the thrashing floor,
and I've done every single thing I could.
I use to believe in
some kind of feelin'
that could change everything I thought I knew
but that door is closed and
my heart feels like it's frozen.
If you hear me I can feel you.